Meldepflicht gemäss kantonalem Energiegesetz

Meldepflicht

www.energiemeldungen.lu.ch

Der Ersatz eines Wärmeerzeugers (Heizung) in bestehenden Bauten mit Wohnnutzung, eines zentralen Elektro-Wassererwärmers / Boilers und die Sanierung, der Ersatz oder wesentliche Änderungen von technischen Einrichtungen zur Beheizung von Freiluftbädern (Schwimmbädern) sind gemäss kantonalem Energiegesetz seit 1.1.2019 meldepflichtig bei der Gemeinde. Solche Vorhaben müssen spätestens 20 Tage vor Baubeginn gemeldet werden. Diese Web-Seite ist die für alle Gemeinden gültige, zentrale Meldeplattform. Alle Meldungen sind – für alle Gemeinden - zwingend über dieses Tool vorzunehmen.

Informationen


Hinweis zu Meldungen für den Ersatz eines Wärmeerzeugers:

Besteht die Massnahme (Heizungsersatz und Standardlösung) aus mehreren relevanten Bauteilen, so sind diese grundsätzlich zeitgleich zu realisieren.  Einzelne Massnahmen (Solaranlage, Wärmedämmung, etc.) dürfen längstens bis zum Beginn der nächsten Heizperiode nachgeholt werden.  Bereits umgesetzte Massnahmen sind zu belegen (GEAK, Lieferscheine, Rechnungen).

Ich bin

Gebäudeangaben

Angaben zum Gebäude mit den geplanten meldepflichtigen Massnahmen

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Politische Gemeinde

Bestehender Wärmeerzeuger

Bestehender zentraler Elektro-Wassererwärmer

Einrichtung

Neuer Wärmeerzeuger

Neuer zentraler Wasserwärmer

Nachweis

Verfügt das Gebäude über ein Zertifikat Minergie, so ist die Anforderung erfüllt. Bei einer Sanierung genügt das provisorische Zertifikat. Dies ist im Rahmen der Ausführungsbestätigung gemäss § 28 EnV zu belegen.

Das definitive Zertifikat ist im Rahmen der Ausführungsbestätigung gemäss § 26 EnV zu belegen.

Der Nachweis gilt als erfüllt, wenn das Gebäude mit dem neuen Wärmeerzeuger die GEAK-Gesamtenergieeffizienzklasse D oder besser erreicht. Dies ist spätestens im Rahmen der Ausführungsbestätigung gemäss § 28 KEnV zu belegen.

Wenn weder ein Minergie-Zertifikat noch ein GEAK mit der Gesamtenergieeffizienzklasse D oder besser vorliegt, ist beim Heizungsersatz zwingend eine Standardlösung gemäss Energieverordnung umzusetzen.

Thermische Sonnenkollektoren für die Wassererwärmung

Holzfeuerung als Hauptwärmeerzeugung und ein Anteil an erneuerbarer Energie für Warmwasser

(mit Wärmepumpenboiler, Solaranlage oder anderer erneuerbarer Energie)

Wärmepumpe mit Erdsonde, Wasser- oder Aussenluft

Mit Erdgas angetriebene Wärmepumpe

Fernwärmeanschluss mit Abwärme oder erneuerbarer Energie

Wärmekraftkopplung

Warmwasserwärmepumpe mit Photovoltaikanlage

Ersatz der Fenster entlang der thermischen Gebäudehülle, U-Wert Glas ≤ 0.70 W/m²K

Wärmedämmung von Fassade und/oder Dach

Grundlast-Wärmeerzeuger erneuerbar mit bivalent betriebenem fossilem Spitzenlastkessel

Kontrollierte Wohnungslüftung (KWL)

Der neue Wärmeerzeuger ist eine Gasheizung, für die über die gesamte Lebensdauer (20 Jahre) mindestens 20 Prozent Biogas eingesetzt wird (Anwendungsfall von § 13 Abs. 2 lit. d KEnG)

Die notwendigen Herkunftszertifikate gemäss §9a der kantonalen Energieverordnung liegen der Bauherrschaft vor und werden vor Inbetriebnahme der Anlage bei der kommunalen Baubehörde hinterlegt

Ausführung

Abschicken

Die Erfüllung der Meldepflicht ersetzt keine allenfalls notwendige Baubewilligung.